8 grundlegende Tipps für deinen Blog

In diesem Beitrag sammle ich meine besten Tipps zum Bloggen. Jede Woche kommt ein neuer Tipp, der Dich motiviert, zum Nachregen anregt oder zum Schmunzeln bringt. Hast Du weitere Tipps? Dann schreib sie gerne in die Kommentare!

Tipp #1: Done is better than perfect
Tipp #2: Eine Aufgabe dauert so lange, wie Du Zeit für sie hast
Tipp #3: The bigger the why the easier the how
Tipp #4: Hast Du ein starkes Netzwerk?
Tipp #5: Hörst Du auf Deine Leser?
Tipp #6: Variation macht die Musik
Tipp #7: Bloggst Du taktisch oder strategisch?
Tipp #8: Planung ist das A und O

Tipp #1: Done is better than perfect

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp1Kennst Du das auch? Eigentlich müsstest Du mal wieder einen neuen Blogbeitrag veröffentlichen. Und dann fallen Dir tausend „Aber“ ein: Aber die Überschrift ist noch nicht perfekt, Aber der rote Faden ist nicht so gut erkennbar, Aber das Foto gefällt mir noch nicht, Aber der Text ist noch nicht superduper…

Ich kann Dir sagen, all diese „Aber“ sind egal!

Deine Leser freuen sich auch über einen Beitrag, der in Deinen Augen noch nicht ideal ist. Es ist nicht wichtig, einen 100% perfekten Text zu veröffentlichen – viel wichtiger ist, überhaupt etwas zu bloggen.

Außerdem, Menschen und Blogs mit Ecken und Kanten sind einem doch auch gleich sympathischer… oder?

 

Tipp #2: Eine Aufgabe dauert so lange, wie Du Zeit für sie hast

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp2Für alle, die gerade an ihrem Blog basteln, Beiträge schreiben, noch in der Planungsphase sind oder an etwas ganz anderem arbeiten. Denkt immer dran: Eine Aufgabe dauert so lange, wie Du Zeit für sie hast. Das ist nicht nur so dahergesagt, sondern stimmt tatsächlich.

Stell Dir vor, Du musst eine bestimmte Aufgabe erledigen und hast dafür 2 Wochen Zeit. Die meisten Menschen (mich eingeschlossen 😀 ) fangen erst kurz vor der deadline an zu arbeiten. Entweder weil die Organisation fehlt oder aber weil sie unter Druck und mit einem festen Termin im Blick einfach viel effizienter arbeiten können.

Und genau das kann man sich zunutze machen. Bezogen auf den Blog heißt das zum Beispiel, dass Du einen festen Tag etablierst, an dem neue Beiträge online gehen. Bei mir sind das der Dienstag mit einem großen Beitrag und der Donnerstag mit einem kleinen Beitrag.

So setzt Du Dir selbst eine deadline, zu der der neue Beitrag spätestens fertig sein muss. Und noch dazu verpflichtest Du Dich öffentlich, was zusätzlich motiviert 🙂

Kurz gesagt: Setz Dir für jede Aufgabe einen Endtermin und verpflichte Dich öffentlich, diesen Termin auch zu halten. Die deadline sollte dabei eine Herausforderung darstellen, aber immer noch machbar sein.

 

Tipp #3: The bigger the why the easier the how

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp3Je größer das „Warum“ desto einfach ist das „Wie“.

Warum bloggst Du? Was willst Du erreichen? Mit welcher Vision hast Du angefangen mit Deinem Blog? Und warum hast Du nicht aufgegeben sondern immer weitergemacht?

Wenn Du mal einen Motivationshänger hast, helfen Dir diese Fragen weiter – weil sie Dich an Dein „Warum“ erinnern. Das Gefühl, das Du hattest, als Du mit Deinem Blog angefangen hast.

Denk Dich ganz tief rein in die Situation, in Deinen Wunsch, Dein Gefühl und das Ziel, das Du hattest. Nimm Dir 5 Minuten Zeit, schließ die Augen und hol das Gefühl aus Deinem Innersten hoch. Wenn es da ist, öffne die Augen und Du wirst die Aufgabe – sei es Redaktionsplan, Schreiben eines Beitrags oder strategische Konzeption – einfach lösen können.

Stehst Du noch ganz am Anfang und planst Deinen Blog erst, finde zu allerallererst Dein „Warum“! Schreib es auf, mach ein Visionboard oder finde ein Foto, das dieses „Warum“ gut symbolisiert. Je nachdem, wie Dein „Warum“ aussieht, baut sich Deine Strategie auf. Es ist Dein Fundament, auf dem alles Weitere aufbaut. Und es hilft Dir, wenn die Anfangsmotivation mal einen Knick bekommt.

 

Tipp #4: Hast Du ein starkes Netzwerk?

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp4Zwar gibt es DIE Bloggerszene nicht mehr – einfach, weil sie sich stark ausdifferenziert hat – trotzdem ist es gut, wenn Du Teil einer Szene oder eines Netzwerks bist.

Starke Neztwerkpartner helfen Dir dabei, Deinen Blog bekannter zu machen, Deinem Blog durch Kommentare lebendiger zu machen und Dich durch konstruktives Feedback weiterzuentwickeln. Netzwerke funktionieren natürlich nur dann, wenn alle gemeinsam am gleichen Strang ziehen und wenn ihr euch gegenseitig unterstützt. Besonders gut klappt es, wenn ihr aus ergänzenden Bereichen kommt ohne dass eure Leistungen sich zu ähnlich sind. Dann könnt ihr eure Beiträge gegenseitig teilen, kommentieren und euch über die richtigen Strategien austauschen.

Gerade zu Beginn ist es eine große Hilfe, wenn Du ein starkes Netzwerk hast. Denn steht unter Deinem Blogbeitrag schon ein Kommentar, ist die Hürde für weitere Kommentare viel niedriger. Und wenn Deine Beiträge auf den diversen Social Media Kanälen regelmäßig geteilt werden, wird Dein Blog schneller bekannt.

Da wir im digitalen Zeitalter leben, müssen Deine Netzwerkpartner natürlich nicht vor Ort sein. Ich selbst habe einige tolle Kooperationspartner, die ich noch nie im echten, realen Leben gesehen habe. Über Telefon, WhatsApp, Facebook und Skype sind wir trotzdem ständig im Austausch, kennen uns sehr gut und sind uns nah.

Überlege Dir am besten jetzt direkt, mit wem Du kooperieren kannst!

 

Tipp #5: Hörst Du auf Deine Leser?

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp5Für wen schreibst Du Deinen Blog? Für Dich selbst oder für Deine Leser? Wenn Unternehmer_in bist, dann sollte die Antwort natürlich lauten, dass Du für Deine Leser schreibst 😀

Und damit Du genau das tun kannst, solltest Du auch genau beobachten, welche Themen bei ihnen gut ankommen und welche nicht. Schau einfach mal, welche Beiträge besonders oft geteilt oder kommentiert werden. Und schau auch in Deine Zahlen: Welche Beiträge haben hohe Zugriffszahlen? Bei welchen ist die Verweildauer auf der Seite am höchsten? Wann bekommst Du die meisten Anfragen über Deine Website? Wenn Du Dir diese Zahlen genau anschaust, weißt Du, was Deine Leser interessiert.

Gut ist auch, wenn Du Deinen Wunschkunden genau kennst und im besten Fall Interviews mit Personen geführt hast, die zu Deinen Wunschkunden gehören. Aus diesen Gesprächen kannst Du viele neue Themen für Deinen Blog ableiten.

 

Tipp #6: Variation macht die Musik

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp6Immer das gleiche? Laaaangweilig! Stell Dir vor, Du kommst auf deinen Blog, auf dem immer nach Schema F veröffentlicht wird. Immer 400 Wörter, immer Text, immer 2 Bilder und 8 Absätez pro Beitrag. Ist irgendwann langweilig oder?

Viel schöner ist es, wenn es Variation gibt. Mal ein sehr langer Beitrag mit 2.000 Wörtern, mal ein ganz kurzer mit 200. Mal eine Infografik, mal eine Aufzählung, mal eine Slideshow.

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Thema im Blog aufzugreifen. Sammle einfach mal ein paar Idee und setz sie nach und nach um.

Du musst ja nicht gleich einen Podcast starten oder regelmäßig Videos veröffentlichen. Auch die Länge der Beiträge, die Anzahl der Fotos und der Aufbau der Texte können Variation in Deinen Blog bringen.

 

Tipp #7: Bloggst Du taktisch oder strategisch?

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp7Hmmm… Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen taktischem und strategischem Bloggen? Das lässt sich recht schnell beantworten. Für mich bedeutet strategisches Bloggen, dass Du Gedanken machst über das langfristige Ziel, das Du erreichen möchtest. Aus diesem Ziel leitest Du dann Maßnahmen ab, um vorwärts zu kommen.

Taktisches Bloggen dagegen zielt nicht auf das langfristige Ziel, sondern auf das Erreichen kurzfristiger Ziele. Man könnte es auch als Re-Agieren auf aktuelle Situationen bezeichnen.

Deinen Blog strategisch zu führen, heißt, mit Weitblick zu planen. Du überlegst Dir, was Du in den nächsten Monaten und Jahren erreichen möchtest und richtest all Deine Taktiken und Maßnahmen auf dieses Ziel aus. Natürlich gibt es Teilziele, temporäre Maßnahmen und Phasen, in denen Du die eine oder andere Taktik einsetzt – aber eben immer mit Blick auf das Gesamtziel.

 

Tipp #8: Planung ist das A und O

Selbstständig als Mama_Bloggen_Tipp8Ich gebe zu, auch bei mir klappt es nicht immer. Trotzdem: Planung ist das A und O! Wenn Du heute schon weißt, was Du in 4 Wochen veröffentlichen möchtest, wann welche Termine oder Launch-Phasen anstehen – dann kannst Du Deine Beiträge viel besser vorbereiten.

Gerade in stressigen Launch-Phasen oder wenn die Urlaubszeit naht ist es wesentlich entspannter, wenn Du Deine Beiträge auf Vorrat schreibst und sie automatisch veröffentlichen lässt. Dazu kommt, dass es eine Menge Zeit spart, wenn Du Deine Themen weit im Voraus festlegst. Denn dann musst Du nicht jedes Mal von vorne überlegen, worüber Du schon geschrieben hast und welche Themen anstehen.

Ein Redaktionsplan mit allen Deinen Social Media Kanälen und der kluge Einsatz von Tools helfen Dir dabei, regelmäßig zu veröffentlichen, auch wenn Du gerade mit 40° Fieber im Bett liegst oder am anderen Ende der Welt Urlaub machst.

 

Hast du noch mehr Tipps? Dann schreib sie gerne in die Kommentare! Ich freu mich drauf 🙂

2 Kommentare

  • Iris Weinmann Antworten

    Liebe Hannah, vielen lieben Dank für diese wertvollen Tipps! Ich finde es sehr wichtig ein Bloggernetzwerk aufzubauen. Auch ich freue mich sehr über Kommentare oder Rückmeldungen auf meinem Blog. Diese zu erhalten sind sehr rar. Auch ich scheue mich ab und an, Kommentare zu schreiben. Doch das wird sich nun ändern. Ich wünsche dir eine gute Woche.
    Ach ja, kürzlich habe ich beim Liebster Award mitgemacht. Das ist auch eine Möglichkeit ein Bloggernetzwerk aufzubauen.

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